Hier weisen wir auf aktuelle Forschungsprojekte und Studien rund um das Thema Autismus hin, für deren Gelingen möglichst viele Teilnehmer notwendig sind. Wir freuen uns, wenn Sie sich daran beteiligen!

Hochschulambulanz für Psychotherapie und Psychodiagnostik der Humboldt Universität zu Berlin: Nonverbale Kommunikation

Für eine Online-Studie zum Thema nonverbale Kommunikation, die gerade in der Spezialambulanz für soziale Interaktion der Humboldt Universität zu Berlin durchgeführt wird, werden noch Proband*innen gesucht, die eine Diagnose Autismus-Spektrum-Störung, Soziale Angststörung oder Depression vorweisen. Zusätzlich werden aber auch Kontrollproband*innen ohne Diagnose gesucht. In der Studie werden verschiedene Aspekte sozialer Interaktion wie emotionales Erleben und nonverbale Kommunikation untersucht. Ziel der Studie ist es, die Diagnostik bei Menschen mit sozialen Interaktionsstörungen zu verbessern.
Die Teilnehmenden führen am (Windows-)PC einen virtuellen Dialog mit einer Schauspielerin, der später mithilfe von machine-learning Techniken anonym ausgewertet wird. Die gesamte Studie dauert circa 35 min. Die Studie kann bequem von zuhause aus durchgeführt werden. Die Studienteilnahme wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 8 EUR vergütet.

Alle Informationen zur Studie und Kontaktinformationen für eine Teilnahme finden Sie hier.
 

Arbeitsgruppe "Klinische Psychologie Sozialer Interaktion", Humboldt-Universität Berlin: Autismus und Roboter?

Eine Arbeitsgruppe der Humboldt-Universität Berlin erforscht den Einsatz von sozialen Robotern in der Autismusforschung. Dazu führen sie zwei spannende Online-Studien durch, um die Meinungen und Bedürfnisse von Menschen im Autismus-Spektrum, von Erziehungs- und Sorgeberechtigten von autistischen Kindern sowie von Autimus-Fachkräften zu erfassen. Die Akzeptanzstudie zur Beurteilung konkret entwickelter Roboter- und Tablet-assistierter Förderansätze wurde bereits beendet, die Humboldt-Universität sucht jedoch noch dringend Teilnehmer für ihre Ethikstudie, um zu erforschen, welche sozialen und ethischen Gesichtspunkte zu beachten sind, um eine sichere Förderung zu gewährleisten.

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Simon Baron-Cohan, Universität Cambridge: Ermittlung der Prioritäten der autistischen Gemeinschaft im Hinblick auf politische Verbesserungen in Europa

Herr Cohan möchte im Rahmen des Aims-2-Trial-Projektes untersuchen, in welchen Bereichen die autistische Gemeinschaft in Europa den dringensten Bedarf an politischen Änderungen sieht. Ziel ist es, die zehn wichtigsten Änderungspunkte in einem Dokument darzulegen, das den EU-Entscheidungsträgern vorgelegt werden soll. Als Teilnehmer an der Studie werden gesucht:

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Dominik Drexler, Student an der Universität Koblenz: Wechselwirkungen von Architektur und Autismus

Herr Drexler bittet erwachsene Menschen mit Autismus um Beteilung an einer kleinen Umfrage für eine Hausarbeit im Rahmen seines Studiums. Ziel der Umfrage ist es, einige architektonische Merkmale zu ermitteln, welchen bei Einrichtungen für und mit Autisten besondere Aufmerksamkeit zukommen soll. Auch sind  Unterschiede zu Einrichtungen für neurotypischen Menschen interessant. Herr Drexler möchte einen Überblick erarbeiten, wie man Stress und in Folge dessen Overloads und Meltdowns wohlmöglich entgegenwirken kann, um eine optimale Atmosphäre für die Menschen mit Autismus zu schaffen.

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Autismus Trier e.V.

Brotstraße 30-31
54290 Trier

Telefon:0651 603 441 32
Fax:0651 603 441 16

 

E-Mail: selbsthilfe(at)autismus-trier.de

Der Verein ist Mitglied in folgenden Verbänden: